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Triggerpunkttherapie & Dry Needling

Die amerkanischen Ärzte Travel & Simons gelten als die Begründer der Triggerpunkttherapie. Sie erforschten und erstellten eine Landmark von Triggerpunkten, die sich typischer Weise im Körper immer an der gleichen Stelle befinden. Diese schmerzen nicht nur wie eine lokale Muskelverspannung (Myogelose) an einer Stelle, sondern strahlen in ein für sie typisches Schmerzgebiet aus.

Nicht selten beklagen Patienten Schmerzen, die entfernt durch einen Triggerpunkt ausgelöst werden. Es kommt auch immer wieder vor, dass die letzte Erklärung für solche Schmerzen auf die Psyche geschoben wird und die Patienten auf eine falsche Therapieschiene gelangen.

Beim HWS-Syndrom beispielsweise, lösen Triggerpunkte Kopfschmerzen, Migräne, ja sogar Übelkeit und Schwindel aus. Bei Rückenschmerzen fällt der Verdacht gerne auf Bandscheibenvorfälle oder Hüftarthrosen. Da diese Symptome nicht durch Röntgenaufnahmen etc. erklärbar sind, werden meist Medikamente, wie etwa Analgetica verschrieben.

Triggerpunkte löst man zum einen über Fingerdruck (innerhalb eines festgelegten Stufenschemas) oder aber über das Dry Needling Verfahren: Dabei versucht der Heilpraktiker oder Arzt, mit einer Akupunkturnadel den Triggerpunkt innerhalb des Muskels zu treffen und zu lösen. Ein Zucken (Tritchingeffekt) gibt dem Behandler entsprechende Rückmeldung.

Die Patienten empfinden eine deutliche Befreiung von deren Schmerzen unmittelbar nach der Behandlung, sofern die Triggerpunkte adequad zu deren Ausstrahlungszonen bestimmt wurden.

Triggerpunkttherapie lässt sich hervorragend mit anderen Therapien, wie etwa Faszientraining, Akupunktur, Kinesiotaping, kombinieren.